Ein Besuch im Freilichtmuseum Ballenberg ist ein rundum sympathisches Erlebnis.
Der Ballenberg
Ein wenig Geschichte
Das Freilichtmuseum Ballenberg liegt zwischen Brienz und Meiringen im Berner Oberland. Es zeigt die traditionelle ländliche Bauweise der Schweizer Kantone. Das Museum öffnet 1978 als «Schweizerisches Freilichtmuseum für ländliche Bau- und Wohnkultur». Anfangs zeigt es 16 Objekte. Diese Zahl steigt 1980 auf 25 und 1985 auf 61. 1982 findet ein vom Abriss bedrohtes Genfer Bauernhaus am Ballenberg Zuflucht. Es vertritt dort nun seinen Kanton. Abbau, Nummerierung und Wiederaufbau dauern von 1984 bis 1985. Heute zählt das Museum über 100 Gebäude auf rund 66 Hektaren. Die Publikationsreihe «Die Bauernhäuser der Schweiz» inspirierte sein wissenschaftliches Konzept.





Freilichtmuseum der Schweiz
Der Ballenberg ; Ländliches Wohnen zeigen
Das Freilichtmuseum Ballenberg ist eine private Stiftung. Seine Aufgabe ist es, die traditionelle ländliche Architektur der ganzen Schweiz zu sammeln, zu fördern und zu bewahren. Das Museum erhält Häuser, Gebäude und Nutzbauten. Auch ihre typische Einrichtung und ihr Mobiliar bleiben erhalten. Der Ort ist nicht nur ein Museum, sondern ein lebendiges Kulturzentrum. Es organisiert Veranstaltungen, Kurse und Ausstellungen und gibt Bücher heraus. Diese Aktivitäten vermitteln das Können und die Traditionen der verschiedenen Schweizer Regionen. Die Geschichte der ländlichen Architektur wird durch vielfältige Anlässe und den Austausch mit dem Publikum lebendig.





Der Ballenberg ; Die Schweiz aus einem anderen Blickwinkel
Unter blauem Himmel ist das Wetter perfekt für eine Entdeckung. Vor Ort begrüssen ein Feld und typische Schweizer Chalets die Besucher. Ein paar Kühe grasen gemütlich. Nach der Kasse beginnt der Spaziergang durch die authentische Schweiz. Jeder Schritt führt zu einem anderen Haus mit seiner eigenen Besonderheit. Eine echte Zeitreise voller schöner Überraschungen. Hinter den Häusern zeichnen sich die Berge ab, so weit das Auge reicht. Die Tiere spazieren frei herum und bringen noch mehr Leben in die Landschaft.



Im Lauf des Spaziergangs zeigen sich alte Handwerke. In einer alten Mühle erfährt man, wie früher Mehl hergestellt wurde. Ein Holzrad, Wasser und typisches Mobiliar lassen diese alte Herstellung wieder aufleben. Ein spielerischer und lehrreicher Moment. Ein anderes Haus zeigt Kräuter, mit Rezepten für traditionelle Heilmittel und Getränke. Ein schönes Eintauchen in das Können vergangener Zeiten. Dieses Museum bezaubert mit seiner Rückkehr zu den Wurzeln und seiner Naturverbundenheit. Einfach, aber reich an Entdeckungen, bietet es eine echte Reise in die Vergangenheit. Eine Adresse, die man nicht verpassen sollte, um die Schweiz anders zu entdecken.


Ganz in der Nähe bewahrt Meiringen die Spuren von Sherlock Holmes (auf Französisch). Im Berner Oberland bietet auch der Blausee einen schönen Ausflug (beide auf Französisch).
Museumsstrasse 100, 3858 Hofstetten bei Brienz
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